Theater

Unsere Arbeitsgemeinschaft "Schwarzlichttheater" besteht seit mehr als 15 Jahren und zeigt ihr Können auf Theatertreffen und Workshops - auch im weiteren Umkreis.

Ein kurzer Überblick über die Inszenierungen des Schwarzlichttheaters:

1990/91 - Erste Aufführung einer Schwarzlicht-Revue, an der sich alle Klassen beteiligten.

1991/92 - Zauberlehrlingshilfe

1992/93 - 1001 Nacht (Teilnahme an den Landesschülertheatertagen in Velbert)

1993/94 - Wunder auf der Müllkippe

1994/95 - Die Kleine Hexe und der Zauberlehrling

1995/96 - Der Fischer und seine Frau

1996/97 - Die Blauen treffen die Farben

1997/98 - Die Bremer Stadtmusikanten (In Kooperation mit der Hauptschule Lübbecke, Teilnahme an den Landesschülertheatertagen in Soest).

1998/99 - Die wahre Liebe (In Kooperation mit der Hauptschule Lübbecke)

1999/2000 - Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen (In Kooperation mit der Hauptschule Lübbecke)

2000/01 - Aschenputtel heute (In Kooperation mit der Hauptschule Lübbecke)

2001/02 - Tonnenkinder

2002/03 - Die Übel aus der Büchse der Pandora

2003/04 - Wasser - Erde - Luft - Feuer

2004/05 - Die wahre Liebe (Aufführungen in Hildesheim, Bielefeld und Lübbecke)

2005/06 - Des Kaisers neue Kleider (Aufführungen in Hildesheim, Bielefeld, Lübbecke; Teilnahme an den Jugend und Schultheatertagen in Minden)

2006/07 - Theaterprojekt "Von der Schule in die Arbeitswelt" in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Spiel e.V. NRW)

2007/08 - Theaterprojekt "Sonja ist ein Sonntagskind" in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Spiel e.V. NRW)

2008/09 - Theaterprojekt "Wunschlos glücklich" in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Spiel e.V.

2009/10 - Theaterarbeit mit dem Theaterpädgogen und Schauspieler Andreas Bentrup

Seit einigen Jahren nimmt die Theatergruppe am Lübbecker "Weg der Erinnerung" teil. Dieser "Weg" erinnert immer zum 9. November an die Reichsprogromnacht vom November 1938. Die Veranstaltung steht jeweils unter einem bestimmten Thema. 2010 zum Beispiel wurden die Themen "Boykott, Enteignung und Wiedergutmachung" behandelt. Unsere Theatergruppe setzt das Thema in szenische Darstellungen um und ist somit Bestandteil der jährlichen Veranstaltung.

2010/2011 - Mitgestaltung des Schulgottesdienst in Lübbecke am Sonntag, 13. Februar 2011 unter dem Thema "Licht und Finsternis". Unsere Theatergruppe zeigte eine Pantomime mit weißen Masken und weißen Handschuhen im Schwarzlicht.

14. April 2011- Auftritt bei den Schwarzlichttheatertagen in der Schule am Möllerstift/Bielefeld. Wir zeigten dort einen Ausschnitt aus unserem Stück "Wa(h)re Gefühle".

17.-18. Oktober 2011 - Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern gestaltete in diesem Monat drei Senoirennachmittage in der Stadthalle Lübbecke mit. Sie zeigten jeweils einen 15 minütigen Ausschnitt aus unserer theaterpädagogischen Arbeit: Theater ganz ohne Worte. Die Zuschauer wurden gebeten, positive und negative Gefühle zu nennen, die von den jungen Schauspielern nur mit Gestik und Mimik, mit dem ganzen Körper, dargestellt wurden.

9. November 2011 - Auch in diesem Jahr hat unsere Theatergruppe am Lübbecker "Weg der Erinnerung" teilgenommen. Das Thema war "Schule unter dem Hakenkreuz". Die Schülerinnen und Schüler stellten in drei Szenen den Oberbegriff "Verlust" (d.h. Verlust der jüdischen Mitschüler, die von den Nazis per Gesetz von den Schulen verwiesen worden) dar.

19.März 2012 - In diesem Schuljahr konnten wir zusammen mit dem Theaterpädagogen Andreas Bentrup ein Theaterstück zum Thema "Selbstbild" erarbeiten und vortragen. Wir sprachen über unsere individuellen Stärken und Schwächen; dabei kamen wir aber zu dem Fazit: Wir akzeptieren uns und andere in ihrer eigenen Art und Weise, wir sind so, wie wir sind und "das ist gut so"! Unser diesjähriges Stück hieß also "Ich bin ich". Es war eine Collage mit Szenen auf der Bühne und selbstgedrehten Videosequenzen.

9. November 2012 - "Sie waren unsere Nachbarn", so lautete das Motto des "Weges der Erinnerung" in Lübbecke dieses Jahr. Unsere Theatergruppe übernahm die Aufgabe das Leben der Lübbeckerin Emmy Zehden, geb. Windhorst (zugehörig zu den Zeugen Jehovas) darzustellen. Emmy Zehden versteckte männliche Familienmitgliedern und Bekannte, die aus Glaubensgründen den Kriegsdienst verweigerten. Sie wurden verhaftet zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Gruppe spielte auf der Treppe der Pfarrgemeinde die Verhaftung und den Abtransport in einer Szene vor.